Geschichte der Osteopathie

Grundleger der Osteopathie ist Dr. A.T.Still (1828-1917), ein amerikanischer Arzt / Chirurg. In 1892 gründete er “The American School of Osteopathy”. Nach seiner Ansicht sind die Beziehungen zwischen den verschiedenen Systemen (Anatomie und relationelle Anatomie) von außerordentlicher Wichtigkeit für die Untersuchung und Behandlung von Patienten. Er bemerkte nämlich, dass alle Körpergewebe ein gewisses Maß an Beweglichkeit besitzen und dass eine Beschränkung dieser Beweglichkeit einen negativen Einfuß auf die Gesundheit des Menschen hat.

Als Reaktion auf die symptomatische Behandlung der damaligen Heilkunde entwickelte er die Osteopathie. Seitdem wurde Osteopathie weiter wissenschaftlich unterbaut und entwickelt. Seit 1966 ist Osteopathie in den Vereinigten Staten gesetzlich gleichgestellt an die Schulmedizin.

In Europa hat die Osteopathie ihre Bekanntheit vor allem in England und Frankreich erworben.

Die Niederlande haben ihre eigene 5jährige Ausbildung, in welcher Studenten mit einer Vorbildung als Arzt oder Physiotherapeut zum Osteopathen ausgebildet werden.